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Der Denzlerweg

  • Jeanne Rasata
  • vor 23 Stunden
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Stunden

« On ne devrait s'étonner que de pouvoir encore s'étonner. » « Man sollte sich nur darüber wundern, dass man sich überhaupt noch wundern kann. » François de La Rochefoucauld

Wann war das letzte Mal, dass Sie wirklich überrascht worden sind? Ich am letzten Freitag im Frühling dieses Jahres. Es ist ein Ereignis, das in der Art so selten vorkommt, dass ich es hier schildern wollte.

Mein Freund Roli und ich waren für eine Wanderung verabredet und hatten uns für den Denzlerweg entschieden. Dieser Ausflug war schon lange in unseren Hinterköpfen, aber wir hatten bis dahin immer einen Grund gehabt, einen anderen Weg zu gehen, und so ist Rolis fröhlicher und abermals über die Jahren wiederholter Ausruf "Wir könnten auch den Denzlerweg hochgehen!" bis zu dem Tag nie zum konkreten Plan geworden.


Den Weg bis zum Kolbenhof, mitten in Friesenberg, kannte ich gut. Ich wusste auch ungefähr wo der Denzlerweg anfängt, aber ich hatte mir nie die Mühe gegeben, ihn zu suchen. Schon mehrmals, als ich am Albisgüetli angekommen war, hatte ich ein zögerndes Wollen empfunden, ihn endlich auszukundschaften, aber der Reiz des Bekannten war immer so stark, dass es dann doch einfacher war, jedes Mal sich für den Laternenweg zu entscheiden.


Roli und ich waren in einem Gespräch vertieft, als er plötzlich merkte, dass wir unsere Abbiegung verpasst hatten, was kein Wunder war, weil der Weg relativ versteckt ist und auch weil keine Schilder auf ihn hinweisen. Noch ein paar Hundert Meter auf einer Schotterstrasse, die den meisten Üetlibergstrassen, die ich kannte, ähnelte, und dann hielt Roli an und wandte sich zu mir mit einem scheinominösen "Hier haben wir immer noch die Möglichkeit, umzukehren."


Davon war aber keine Frage, schon allein wegen der charmanten Landschaft, die man hier jetzt hinter ihm erahnen konnte. Roli stand vor einer schmalen Brücke oberhalb des Kolbenhoferbaches, jenseits wovon der Denzlerweg sich langsam und sanft durch den Wald hinauf schlängelte.



Die Aussicht hat mich festgehalten.


Es gibt viele Aussichten, die ich bis dahin in meinem Leben schon betrachtet hatte, die ich selber als deutlich dramatischer, schöner, ungewöhnlicher, atemberaubender einstufen müsste, aber nur wenige, die mich so beeindruckt haben. Der Grund dafür hat mich hoch interessiert, und ich beschäftigte mich mit Gedanken darüber als ich Roli den steilen und engen Weg bis zum Uto Kulm hinterher gegangen bin.



Unerwartete Ereignisse jeglicher Art neigen dazu, die sekundäre Emotionen, die damit verbunden sind, zu verstärken. Etwas, das unerwartet schön ist, wird als extrem schön wahrgenommen. In dem Fall war die Kluft zwischen meiner Erwartung und der Realität enorm. Ich hatte mir schon so oft die allgemein bekannte Geschichte von dem Bäcker Denzler, der die nach ihm benannte Kurierstrecke schon viertausend Mal mit Körben voller frischen Brotes, um die Hotelgästen des Uto Kulms zu beliefern, bewältigt haben soll, gehört. So dass ich mir nur etwas Effizientes und Abschreckendes vorstellen konnte: eine karge, vierspurige Asphaltautobahn durch den Wald, was total absurd ist, schon allein wegen der Tatsache, dass es so eine Strasse am Üetliberg nicht gibt. Das es ein so verlockender und ruhiger Pfad war, hat mich so angenehm überrascht, dass die Erinnerung tief und lebhaft in meine Gedächtnis geprägt worden ist.


Die Erwartungsverletzung bezüglich dem Weg war so gross, dass Felix Denzler selber ein noch grösseres Interesse bei mir geweckt hat. Die bekannte Anekdote über ihn hatte ich vom Anfang an charmant gefunden, und jetzt, auf diesem Waldweg mit keinem Zeichen von Modernität, konnte ich mir leicht vorstellen, eine Zeitreise zurück zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gemacht zu haben.


Der Weg sah aber sicher damals anders aus. Heute und "seit den achtziger oder neunziger Jahren" sorgen für seine Unterhaltung die Mitarbeiter von Grün Stadt Zürich und die übrigen Forstdienstmitarbeiter; damals haben ihn die «Zahmen vom Uto», "ein aus einer Spontan-Laune heraus 1907 von fünf professionellen Üetliberggängern — vier Kantonsgeometern und einem Bäckermeister — gegründeter Verein," so ein Neue Zürcher Zeitung Artikel (Nummer 137, 16. Juni 1979), bis mindestens in die Mitte der siebziger Jahre, mit eigenen Mitteln unterhaltet. So bezeugte eine Woche später dieser Zuschrift an die Neue Zürcher Zeitung (Nummer 202, 30. August 1976, "Apropos Denzlerweg am Üetliberg") von Rolf Holthausen, einer von den "Zahmen vom Uto":

Bei der Gründung der «Zahmen vom Uto» im Jahre 1907 wurde der Denzlerweg aus Freude an der Sache und aus Pietät gegenüber Denzler unterhalten und stark ausgebaut. Denzler war Bäckermeister an der Augustinergasse. Um sein Backgut speditiv auf den Kulm zu bringen, erklomm er in der «Direttissima» den höchsten Punkt auf dem Berg. Mit der Zeit wurde der Pfad immer mehr ausgetreten. Man baute da und dort ein paar Stufen ein, bis der steile Weg den heutigen Zustand erhielt.

Der Weg mag, aus Effizienz, die «Direttissima» gewesen sein, aber Felix Denzler ist die ungefähr zwölf Kilometer und den vierhundert zweiundsechzig Meter Höhenunterschied von der Augustinergasse 46 bis zum Uto Kulm täglich hin und zurück zu Fuss gegangen, obwohl die Üetlibergbahn, die ihn zu bis unter einen halben Kilometer von seinem Ziel gebracht hätte, schon seit 1875 in Betrieb war. Das heisst, er hat sich täglich, und bei jeder Witterung, bewusst und gewissenhaft die Zeit genommen und die Mühe gegeben, den ineffizienteren und umständlicheren Weg zu gehen, um die Zeit für sich zu haben, um frische Luft zu schöpfen, und um sich durch die Wohltaten der Natur auszugleichen.


Ebenso mag der Weg, aus Effizienz, die «Direttissima» gewesen sein, aber er war, für mich vollkommen unerwarteterweise, auch der Schönste. Den mit Bodendecker bedeckten Hang, die moosigen Felsblöcken, diesen mäandrierenden Weg zwischen den Baumstämmen kannte er alle auswendig.


Felix Denzler. Glücklicher Denzler. Was für ein Mensch war das?



Ein Bäcker des neunzehnten Jahrhunderts hinterlässt wenige Spuren. Die meisten biographische Details, die es aus offiziellen Quellen zu sammeln gab, stammen aus dem Stadtarchiv, das Felix Denzlers Registerkarte und die seiner Frau, ebenso wie seine Meldekarte und seinen Bürgerrechtsgesuch, sorgfältig aufbewahrt hat.

Felix Denzlers Meldekarte. Wie es damals üblich war, nach dem Tod des Familienoberhaupts ist sein Name durchgestrichen worden, und der seine Witwe eingetragen.

Das Protokoll des Bürgerrechtsgesuchs der Denzlers. Herzlichen Dank an die Beamtin des Stadtarchivs, die die für mich quasi unlesbaren Schrift verständnissvoll und gewissenhaft vorgelesen hat.


Der Bürgerétat der Stadt Zürich von 1911 sowie die Adressbücher der Stadt Zürich waren auch sehr aufschlussreich. Einige trockene Fakten, die man aus allen diesen Dokumenten über ihn lernen konnte:


Felix Denzler ist am 14. November 1863 geboren. Mit seinem Vater und mit seinem älteren Bruder, Albert Felix, ist er acht Jahre später in die Stadt Zürich eingebürgert worden, für die saftige Summe von 1'250 Schweizer Franken, was für die damalige Zeit ein Vermögen gewesen sein musste, wenn man betrachtet, dass in 1955, das Jahr in dem man anfing, den Verbraucherpreisindex zu verfolgen, diese ungefähr 5'850 in heutigen Franken wert waren. Mit vierzehn, sowie jedes Jahr danach, bis 1889, taucht er zum ersten Mal in den Zürcher Adressbüchern auf, als Taglöhner in Hottingen. Am 15. Oktober 1887, als er noch keine vierundzwanzig Jahre alt war, kaufte er sich die Augustinergasse 46, und ab dem Zeitpunkt und bis zu seinem Tod, drei Jahrzehnte später, am 5. Oktober 1917, ist er als Bäckermeister, und an der selben Adresse, gelistet.


Seine gleichaltrige Frau, Anna Elisabeth Haag, von Hüttwilen in Thurgau, und er heiraten 1888. Ein Jahr später bekommen sie einen Sohn, Max Albert, und im darauf folgenden Jahr eine Tochter, Hedwig Martha. Den Dauerauftrag beim Uto Kulm musste er kurz nach Jahrhundert-Wende bekommen haben, um bis 1913 seine viertausendste Steigung registrieren zu können.


Die Bäckerei wird ein Jahr nach seinem Tod von einer Metzgerei gekauft. Seine Frau überlebt ihn um fünfundzwanzig Jahre. Sein Bruder Albert ist Elektro-Ingenieur und sein Sohn, Max, der in dessen Fussstapfen getreten ist, verdiente durch Fleiss und Können eine Neue Zürcher Zeitung Todesanzeige, die seine Arbeit und seinen Einfluss in den Kreisen der schweizerischen Elektrizitätswirtschaft und Elektrizitätsindustrie lobte.


Fotos der Augustinergasse bzw. Augustinergasse 46 aus den Jahren 1905–1908*, 1984** und 2026***

*Ansichtskarte auf Papier; Foto eines anonymen Fotografen mit freundlicher Genehmigung von der Zentralbibliothek Zürich / https://doi.org/10.3931/e-rara-66038

**Foto von Georg Mörsch mit freundlicher Genehmigung von der ETH Library Zurich, Image Archive / Dia_287-20372 / http://doi.org/10.3932/ethz-a-000238599

***Foto mit freundlicher Genehmigung von Jeanne Rasata


Diesen prosaischen Fakten Katalog können wir durch diese lyrischeren Lobpreisungen, die nach seinem Tod veröffentlicht worden sind, ergänzen, um ein volleres Bild des Mensch zu haben:


Von Bruno Gisler, aus der Chronik der Stadt Zürich, Nummer 41, 13. Oktober 1917:

Am 5. Oktober starb im Alter von 54 Jahren Bäckermeister Felix Denzler, der Inhaber des stadtbekannten Geschäftes an der Augustinergasse. Neben dem Beruf, in welchem er dank seinem Fleiß zu schönem Erfolg gelangte, gab sich der Verstorbene in jeder freien Zeit seiner großen Liebe zur Natur, vor allem zur Bergwelt, hin. In den Ferien zog er regelmäßig ins Hochgebirge; ganz einzigartig aber war seine Vorliebe für den Üetliberg, dem er das ganze Jahr hindurch, unter den verschiedensten Wetterverhältnissen, seine Visite abzustatten pflegte. Im Jahre 1913 konnte er, was ihm noch keiner vorgemacht hat, seinen 4000. Besuch auf Utokulm registrieren. Als ein so unvergleichlich treuer Berggänger hatte er es redlich verdient, daß der Verschönerungsverein Zürich einen neuen Weg auf den Uto auf Denzlers Namen taufte. Gerne hätten wir die Erinnerung an den Verstorbenen auch durch ein Bild festgehalten; ein solches war aber leider nicht erhältlich.

Und auch von Bruno Gisler, diesmal ein Jahr später, aus der Chronik der Stadt Zürich, Nummer 51, 21. Dezember 1918:

Wie bekannt ist, hatte der verstorbene Bäckermeister Denzler an der Augustinergasse, ein sehr eifriger Utobesucher und tüchtiger Bergsteiger, viel Mühe und Zeit für die Erstellung von Wegen und Pfaden, Plätzchen und Steigen an der steilen Nordflanke des Üetliberges aufgewendet. „Denzlerweg" und „Denzlerplätzchen" halten das Gedenken an diesen unermüdlichen Pionier bei allen Utofreunden wach.

Ein Gedenken, das bis heute, mehr als ein Jahrhundert später, wach bleibt.


Der Denzlerweg, weil es so steil hoch geht, ist auch als der Wadenbrecher bekannt, aber ich habe es eher im Kreislauf gespürt. Man musste sehr schnell nach Beginn des Aufstiegs sein Tempo anpassen, um nicht sofort ausser Atem zu kommen. Roli ist gegen Ende des Pfades ab und zu angehalten, um mir was zu sagen oder zu fragen, und ich bin dann auch gleich angehalten, angeblich um ihm meine volle Aufmerksamkeit zu widmen, was ich auch gern getan habe, aber eigentlich eher um endlich mal wieder, und mit dankbarer Erleichterung, richtig Luft holen zu können.


Noch etliche hölzernen Treppenstufen und zickzackförmigen Kurven später, bei einer scharfen Biegung des Pfades, ist Roli angehalten, um auf mich zu warten. "Ab hier sind wir halbwegs hin," kündigte er mir lächelnd an. "Das schaffe ich noch; es ist nicht so schlimm," dachte ich mir. Das hätte auch gestimmt. Der Weg was so schön und abwechselnd, dass man vor sich ständig etwas Neues bewundern konnte, und die Zeit ist bis dahin schnell vorbei gegangen.


Als ich ihn aber erreichte und eine Übersicht über die Kurve hatte, war ich überrascht zu sehen, dass nicht weit von uns entfernt, umrahmt vom Laub, ein roter Hirsch sass, der uns anstarrte. Ich habe ein paar Sekunden gebraucht, um zu realisieren, dass es eine von den Hirschlampen des Gratwegs war. Roli hatte offensichtlich einen Scherz gemacht, denn wir waren schon am Uto Kulm angekommen.


Noch ein paar Meter und schon waren wir aus dem Wald und mitten in dem verhältnismässig dichtem Treiben des Gratwegs, die Grenze zu Stallikon. Ich drehte mich um, um die Einmündung zum Denzlerweg zu betrachten. Sie war so unauffällig, dass ich mich nicht mehr wunderte, dass ich schon unzählige Male daran vorbei gelaufen war, ohne sie zu bemerken. Ich schaute mich noch ein paar Sekunden um.


Wir waren nicht mehr in dem kühlen, schattigen Wald, sondern auf einer geteerten Strasse unter der knallenden Sonne. Wir waren nicht mehr auf dem Denzlerweg und sogar nicht mehr in Wiedikon, und damit und so schnell war der Bann gebrochen.



Ein paar Wochen später war ich mit meinem Freund Florian verabredet, um den Denzlerweg hoch zu wandern. Er kannte den noch nicht, und ich wollte es ihm natürlich zeigen, und ich war auch gespannt, ob es möglich war, zwei Mal in dem selben Fluss, beziehungsweise auf dem selben Weg, zu baden, beziehungsweise zu gehen.


Es ist einer der heissesten Tagen des Jahres gewesen, und Florian sah schon am Treffpunkt erschöpft aus. Nachdem wir uns gegrüsst und ein paar Freundlichkeiten miteinander ausgetauscht hatten, hat er vorgeschlagen, dass wir auf den Denzlerweg verzichten und stattdessen sofort in den Wald, wo es kühler war, einkehren. Ich habe dadurch das Echo von vielen Austauschen, die ich mit Roli schon gehabt hatte, gehört, und habe deswegen fest an den ursprünglichen Plan bestehen können. Er hat sich leicht überzeugen lassen, und wir haben uns in die Richtung des Kolbenhofes begeben.


Ich war erleichtert und froh, festzustellen, dass die Bergromantik am Denzlerweg immer noch in voller Blüte war; mein erstes Erlebnis war also kein glücklicher Zufall. Und Florian, obwohl von Natur aus viel reservierter als ich, war offensichtlich auch begeistert.

An einer Stelle ungefähr zwei Drittel des Weges nach oben kreuzen sich der Denzlerweg und der Linderweg, der von Friesenberg zum Dürlerstein führt. An dieser Gabelung befindet sich eine der einzigen zwei Bänken des ganzen Weges. Der Wald war ruhig und wir hatten kaum jemanden während der Besteigung getroffen. Eine Pause bot sich an. Ich habe Florian einen der Minze Cocktails, die ich mitgebracht hatte, angeboten. Wegen der Hitze waren die Eiswürfel darin fast ganz geschmolzen, aber die Getränke waren trotzdem immer noch sehr erfrischend. Florian trank seines schweigend beim Sitzen auf der Bank.


"Gefällt es dir hier?" — "Ja." — "Magst Du diese Bank?" — "Ja." — "Obwohl sie keine Rückenlehne hat?" — "Mir gefällt ihr rustikaler Minimalismus. Und auch, dass sie hoch genug ist, um mir zu erlauben, meine Beine zu schwingen. Und auch, dass wir sehen können, wer uns entgegen kommt; das hilft sich voll zu entspannen." — "Was ist mit der Tatsache, dass sie in die falsche Richtung orientiert ist?" — "Wie das?" — "Sie gibt der Aussicht auf die Stadt den Rücken." In dem Moment hörte Florian auf, mit seinem Trinkhalm die letzten Tropfen seines Getränks zu schlürfen, und schaute mich konzentriert an: "Ist das die bessere Aussicht?"


Ich war mir nicht sicher, ob die Frage rhetorisch gemeint war, aber ich antwortete nicht. Ich nahm stattdessen neben Florian Platz auf der Bank, und ohne weiter zu reden betrachteten wir zusammen das, was tatsächlich die bessere Aussicht war.



Text: Jeanne Rasata

Bilder: Soweit nicht anders angegeben,

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Jeanne Rasata (copyright © 2026, CC BY 4.0).


Herzlichen Dank an die freundlichen Mitarbeiter der Zentral Bibliothek, des Baugeschichtlichen Archives, des Sozialarchives, des Staatarchives, der Grün Stadt Zürich, und vor allem des Stadtarchives und an Urs Rauber für ihre grosse Hilfe.

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