Quartierverein Wiedikon

BrupbiMärt mit Hipster-Potenzial

BrupbiMärt
Pünktlich zum astronomischen Frühlingsbeginn, am Samstag 20. März, wurde auf dem Brupbacherplatz in Zürich-Wiedikon der neue Wochenmarkt eröffnet. Der Quartierverein und die lokale Trägerschaft «BrupbiMärt» hatten im Vorfeld zwar erwartungsfroh mit ein paar Dutzend Interessierten gerechnet, vielleicht sogar mit einer dreistelligen Besucherzahl. Doch als am Samstagmorgen bei frischen Temperaturen von 1 bis 2 Grad die ersten Marktstände ihre Produkte anboten, setzte ein ununterbrochener Zustrom ein, der bis abends 16 Uhr kaum abebbte.

Von der Badenerstrasse her, aus dem Lochergut, vom benachbarten Kreis Aussersihl, aber vor allem aus dem Quartier Wiedikon pilgerten Neugierige, Passanten und zielstrebige Marktbesucherinnen und -besucher zu Hunderten mit Taschen und Einkaufsnetzten auf den neuen Frischmarkt. Bald stauten sich auf dem Brupbacherplatz im Dreieck West-/Sihlfeld-/Gertrudstrasse die Personen mit Masken, hinter denen die gute Laune unverkennbar war. «Dass so viele Leute kommen würden, war wirklich toll», strahlt Sandra Smolcic von der Trägerschaft. Und Vizepräsident Roland Scheck steht die Freude ins Gesicht geschrieben, als er der anwesenden Tagesanzeiger-Journalistin erklärt: «Ich habe gedacht, dass wir ein Quartal brauchen, bis der Markt richtig in die Gänge kommt.» «Grossartig!» freut sich auch Trägerschaftspräsidentin Kim Nina Oberholzer. Ähnlich tönt es von Marktchefin Susanna Haltmeier und vielen anderen, inklusive Marktfahrenden.

Der Tagesanzeiger lancierte bereits am Samstagnachmittag einen Artikel mit dem Titel «Der neue Markt hat Hipster-Potenzial». Lesen Sie den Text von Helen Arnet.
Überaus zufrieden mit dem Start ist auch der Quartierverein. An seinem Stand gaben schon am ersten Markttag 21 Personen ihren Neubeitritt bekannt. Unser Fazit: Freude herrscht! Hier Impressionen zum Start des neuen BrupbiMärts von Sandra Smolcic und Urs Rauber.
dummyGrosses Gedränge am ersten Markttag Das Marktlogo erinnert an den Zürcher Armenarzt Fritz BrupbacherMarktchefin Susanna Haltmeier ist sehr zufrieden (Foto Andrea Zahler, Tagesanzeiger) Gemüsestand von Demeter Obst und mehr von HaabundguetWarteschlangen für ein Eier-Sandwich von eggoIrgendwann brechen erste Frühlingsstrahlen durchEinkaufen macht hungrigKnackig zum ReinbeissenGut gelaunte Hopfentropfen-VerkäuferAuch Kantonsrat und Bauer Koni Langhart führt einen StandSo leer war es selten am Quartiervereinsstand mit Vorstandsmitgliedern Niyazi Erdem (l) und Andreas WäflerHinter den Marktständen kann man sich auf Bänken ausruhen