Wiedikon

Wandern Sie auf dem Uetliberg – solange es erlaubt ist ...

Wandern auf dem Uetliberg
Sommerzeit – Wanderzeit. Wer jetzt nicht ans Meer oder andere ferne Gestade verreist, mag sich vielleicht eine schöne Wanderung in den kühlen Wäldern des Uetliberg gönnen. Eine gute Idee, doch aufgepasst: Freizeitwanderer in Turn- und Sonntagsschuhen sollten sich nicht auf Alpinwandertouren mit dem Schwierigkeitsgrad  T4 oder T5 begeben. Die gibt’s nämlich ebenfalls auf dem Zürcher Hausberg. Ihre Begehung ist gefährlich und endet manchmal mit einem teuren Helikopter-Einsatz – wie gerade wieder Ende Juni.

Der Uetliberg ist ein Wanderparadies, das Dutzende von Trampelpfaden, Spazierwegen und eigentlichen Wanderautobahnen bietet. Jung und Alt, Sportbegeisterte und Alpinfreunde, Familien und Einzelgänger finden hier ihre Tour. Auch Mountainbiker und Jogger können sich auf speziellen Trails und Wurzelwegen vergnügen.

Wer Wandertipps sucht, findet diese auf verschiedenen Plattformen:

Ungeübte Wanderer unterschätzen manchmal den Uetliberg. Das war schon früher so. Bergsteigen in der Fallätsche oder an anderen Felswänden stellt für Unkundige ein erhebliches Risiko dar. Deshalb erliess die Zürcher Obrigkeit im 17. Jahrhundert ein Verbot, "an Uffahrtstagen uf den Hüetliberg zu laufen". Das Verbot wurde später zurück genommen – und 1840 entstand das erste Gasthaus auf dem Uto Kulm. Der Zürcher Lokalhistoriker, Bergfreund und Uetliberg-Spezialist Adi Kälin erzählt in der NZZ vom 28. Juni Wissenswertes und Skurriles aus der Geschichte des Uetlibergs. Also wandern Sie, solange Sie mögen – und der Berg noch für alle Platz bietet!