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Die besten Bars, Cafés und Restaurants im Quartier

  • Mitarbeiter des KITQV Support
  • 30. März 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Apr.

Seit sechs Jahren betreibt

Pascal Grob

für Gault Millau Schweiz den Blog «Züri isst». «Eine One-man-show», wie der 34-Jährige im Gespräch nicht ganz unbescheiden betont. Er gehört inzwischen zu den bekanntesten Zürcher Food Bloggern. «Nicht Gastrokritiker, sondern Food Blogger», hält er präzisierend fest. Von Street Food bis zu hoch gelobten Spitzenrestaurants interessiert ihn alles, denn er übt seinen Job «mit Leidenschaft» aus.Zu unserem Glück ist der junge Gourmet in Wiedikon zu Hause. Und zwar in der Nähe des Bahnhofs Wiedikon, gleich an der Grenze zum Kreis 4. Pascal Grob hat einen Schweizer Vater und eine thailändische Mutter. «Sie hat immer mega fein gekocht.» Sein Lieblingsgericht ist denn auch ein selbst gemachtes Thai-Curry mit von Hand gemörserter Paste, wie er kürzlich in einem Porträt erklärte. Ursprünglich wollte Pascal Mathematik studieren, wechselte dann aber ins Fach Fotografie an der Zürcher Hochschule der Künste. Dort absolvierte er seinen Bachelor. Heute «entdeckt, testet, fotografiert und schreibt er», schrieb vor zwei Jahren die «Schweizer Illustrierte» über ihn.

Der Wiediker Food Blogger Pascal Grob

Der Wiediker Food Blogger Pascal Grob

Grobe Auswahl von Gourmet Lokalen im Kreis 3

Grobe Auswahl von Gourmet Lokalen im Kreis 3

Grob hat schon über verschiedene Stadtteile Quartier Guides verfasst – über die Langstrasse, den Kreis 5, die Altstadt, die Gegend um den Hauptbahnhof. Seit Februar liegt nun der Guide über den Kreis 3

Züri isst in Wiedikon

vor. Ein buntes Potpurri von über einen Dutzend Lokalen, einige davon auch grenzüberschreitend in Aussersihl gelegen. «Wiedike isch ebe crazy.» Die Tour beginnt morgens mit Spezialitätenkaffee und Kardamomschnecken, setzt sich über Mittag mit italienischen Piadine, japanischem «Comfort food» und/oder Fried Chicken fort und schliesst abends mit pflanzenbasierter Küche, hausgemachter Pizza oder Pasta und feinen Drinks aus Szenelokalen im Sihlfeld-Quartier.Eine erste Entdeckung sind für manche Essfreunde sicher die Kardamom- und Zimtschnecken des

Moon Shop

am Beginn der Bertastrasse, gleich beim Lochergut. Wer den Zuckerguss weniger mag, freut sich an Varianten mit Caramel und Pekannüssen. Schräg gegenüber liegt die

Bar Sacchi

, wo es gemäss dem Food Blogger feinsten Kaffee der Rösterei Miro in allen Varianten und frisch gepressten Fruchtsaft gibt. Am Abend kehrt er später an den gleichen Ort zurück, um sich einen edlen Negroni aus der Getränkepistole ausschenken zu lassen.

Köstliche Süssigkeiten aus dem Moon-Shop

Köstliche Süssigkeiten aus dem Moon-Shop

Frittiertes von «Richie’s Chicken»

Frittiertes von «Richie’s Chicken»

Anwohnerinnen und Pendler rund um die Schmiede Wiedikon kennen längst den Take-Away der

Famiglia Tremonte

an der Birmensdorferstrasse. Um die Mittagszeit gehen dort Pasta und Panini – «die beste Piadina der Stadt» – über die Theke. Wer eher auf japanische Kost steht, sucht das pinke Häuschen

Yokita

am Goldbrunnenplatz oder das

Izakaya Ooki

an der Zentralstrasse auf. «Und die besten Fried Chicken» – Pascal Grob geizt nicht mit Superlativen – findet man bei

Richie’s Chicken

am Beginn der Aemtlerstrasse. In der Tat sieht der Bildbeweis des fotografierenden Bloggers ziemlich überzeugend aus.

Negroni aus der Spritzpistole in der Bar Sacchi

Negroni aus der Spritzpistole in der Bar Sacchi

Für den Abend empfiehlt uns Gourmet Grob neben einigen Lokalen in Aussersihl das Restaurant

Kin

an der unscheinbaren Meinrad-Lienert-Strasse, einen Steinwurf vom Lochergut entfernt. an. Küchenchef Beni Landolt setzt dort asiatisch inspirierte Gerichte mit Produkten aus der Region um. Vegane Gerichte tischt dagegen

Zizi Hattab

in ihrem

Kle

an der Zweierstrasse auf. Nicht fehlen darf Grobs persönlicher Pizza-Testsieger während des Lockdowns 

Con Gusto

an der Kreuzung Zweier-/Birmensdorferstrasse. Der Take-Away wartet dabei «mit einem geschmeidigen, luftigen und knusprigen Teig» wie kaum ein anderer auf.Das boomende Lochergut wird von Insidern gerne auch «Neubellevue» genannt. Wer dort einen Drink geniessen will, geht zum Absacker in die bereits erwähnte

Bar Sacchi

(siehe oben) oder zum bekannten Weinlokal

169 West

an der gleichnamigen trendigen Weststrasse. Hier gibt’s zum Knabbern verschiedene Toasties, Charcuterie und Käse. Erwähnen könnte man natürlich auch die Bar

Raygrodski

am Brupbacherplatz, die

Calvados

Bar am Idaplatz, das

Kafi Dihei

an der Zurlindenstrasse und so weiter. Doch jede Auswahl ist subjektiv. Und darin liegt auch der Charme des Wiediker Food Bloggers. Lesen Sie 

hier

den ganzen Artikel vom 25. Februar 2023.

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