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BrupbiMärt – Dorfplatz in der Stadt

  • Mitarbeiter des KITQV Support
  • 2. Apr. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Apr.

Es war kein Aprilscherz, denn der Tagblatt-Artikel ist am 2. April, nicht am 1. erschienen. Doch die Schlagzeile zum BrupbiMärt «urban und fleischlos» führt in die Irre (am Ende dieses Textes). Natürlich will der jüngste Markt der Stadt Zürich urban sein, nicht aber fleischlos. Ganz im Gegenteil hat sich der Quartiermarkt am Brupbacherplatz in den vier Jahren, seit es ihn gibt (seit März 2021), immer bemüht, einen Grillstand mit Wiedikerli bereit zu stellen.

Die ersten drei Jahre hat die Metzgerei Keller, die ihre stadtbekannten Rostbratwürste – genannt Wiedikerli – am Manesseplatz produziert, einen eigenen Fleischstand betrieben. Ihr Credo lautete munter: «Gegen Klimaerwärmung ist Wiedikerli das richtige Produkt». Der Quartierverein hat über die traditionsreiche Metzgerei seinerzeit berichtet. Dass der BrupbiMärt letzte Woche fleischlos blieb, ist nicht etwa dem Zeitgeist geschuldet, wie die Zeitung vermutet. Sondern schlicht einer momentanen Lücke im Angebot der aktuellen Standbetreiber.

Nach dem fulminanten Start des BrupbiMärt, einer Initiative des Quartiervereins Wiedikon, schwärmte der «Tagesanzeiger» im Frühjahr 2021: «Der neue Markt hat Hipster-Potenzial». Doch Corona, ein leicht abnehmendes Publikumsinteresse sowie der Rückzug einiger wichtiger Marktfahrenden brachten den Wochenmarkt in den Jahren 2022/2023 etwas in Rücklage, obwohl er finanziell schon im zweiten Jahr selbsttragend war.

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