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BrupbiMärt wartet 2022 mit Neuerungen auf

  • Mitarbeiter des KITQV Support
  • 2. Dez. 2021
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Apr.

Der erste Markttag 20. März 2021

Vor zwei Wochen hat er seine Tore wie geplant geschlossen. Der neue Frischmarkt auf dem Brupbacherplatz, gestartet am 20. März 2021, ist nach dem letzten Markttag am 13. November in die Winterpause gegangen. Das erste Jahr war insgesamt ein Erfolg, die Presse klassierte ihn gleich als «Markt mit Hipster-Potenzial» (Tagesanzeiger). Das Quartier, der Stadtrat sowie die Marktbesucherinnen und -besucher waren angetan, ja begeistert über den neuen Hotspot in Wiedikon. Dennoch plant die Trägerschaft des «BrupbiMärt» für 2022 einige Änderungen und Verbesserungen, wie sie nach ihrer letzten Sitzung mitteilte.

Roland Scheck, Präsident der Trägerschaft BrupbiMärt

Roland Scheck, Präsident der Trägerschaft BrupbiMärt

Das Positive vorweg. «Der BrupbiMärt arbeitet bereits im ersten Jahr kostendeckend», sagt Trägerschaftspräsident

Roland Scheck

, zugleich Vizepräsident des Quartiervereins, «deutlich früher als erwartet. Das ist ein grosser Erfolg!» Der Quartierverein habe als Anstossfinanzierung eine Summe im niederen vierstelligen Bereich investiert sowie eine Art Defizitgarantie (Umwandlung eines Darlehens in eine Schenkung) in Aussicht gestellt. Doch letztere müsse nun nicht beansprucht werden. Positiv sei auch, dass der Markt beim Publikum und bei Marktfahrenden sofort auf grosses Interesse stiess. Dieses ging zwar vor Brücken-Feiertagen und während der Schulferien etwas zurück. In der kühleren Jahreszeit, im Oktober und November, jedoch zog das Besuchsinteresse wieder an. Erfreulich ist auch, dass verschiedene Marktfahrende sich allmählich ein Stammpublikum aufbauen.Lücken weist der Markt noch beim Sortiment auf. Roland Scheck: «Wir streben ein Vollsortiment an, sodass Konsumentin und Konsument am Samstag einen Wocheneinkauf erledigen können: von Gemüse über Käse, Brot, Fleisch und Fisch bis zu Blumen, Säften und Delikatessen. Es soll nicht mehr so sein, dass man für alltägliche Frischwaren anschliessend den Grossverteiler aufsuchen muss.» Ab nächstem Jahr wartet der BrupbiMärt deshalb mit ein paar Neuerungen auf: Start am 19. März 2022, Sommerpause vom 18. Juli bis 19. August, Schlusstag 19. November. Der Markt soll um die Kreuzung Gertrud-/Sihlfeldstrasse vergrössert werden: Auf dieser Achse soll vor allem das Frischsortiment deutlich erweitert werden. Darum kümmert sich eine Task Force innerhalb der Trägerschaft. Auch das Angebot an Foodständen (Verpflegung) wird leicht erhöht, während das Non-Food Angebot inkl. regionaler Nischenprodukte nicht verkleinert wird.

Sandra Smolcic, Social Media Verantwortliche des BrupbiMärt

Sandra Smolcic, Social Media Verantwortliche des BrupbiMärt

Die Trägerschaft BrupbiMärt hat sich im Laufe des Jahres mit drei Marktfahrenden verstärkt, sucht jedoch noch ein bis zwei Personen, vorzugsweise aus dem Quartier. Neu steht der Quartiervereinsstand jeden ersten Samstag im Monat für einen

Kinderflohmi

zur Verfügung, der von Familien aus dem Quartier betrieben werden kann. 

Auskunft und Anmeldung

bei Esther Pfister, Aktuarin des Quartiervereins.Seit Oktober hat auch die Website des BrupbiMärts einen professionelleren, schönen und frischen Auftritt. Künftig wird darauf jeden Samstag das aktuelle Marktangebot publiziert. Zu grosser Beliebtheit hat es bereits im ersten Jahr die 

Instagram-Seite

gebracht. Sie wird «gefüttert» von

Sandra Smolcic

, die die ganzen Social Media Aktivitäten des BrupbiMärt betreut. Von Sandra stammen auch die 

Porträts der wichtigsten Marktfahrenden

auf der Homepage. Praktisch alle von ihnen nehmen auch nächstes Jahr wieder am Markt teil.

Hätten Wiediker Stachanow-Medaille verdient: Marianne Bachmann und Roman Burger, Aufbauhelfer der ersten Stunde

Hätten Wiediker Stachanow-Medaille verdient: Marianne Bachmann und Roman Burger, Aufbauhelfer der ersten Stunde

Der BrupbiMärt zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er der einzige

Frischmarkt

in Wiedikon ist, ein

nachhaltiger Markt

, einer für

regionale Produkte

und

Spezialitäten aus dem Quartier

. Sondern dass er – im Unterschied zu kommerziellen Märkten – jeden Samstag von freiwilligen Helfern auf- und abgebaut wird: je zwei Personen am Vormittag (von 07 bis 08.30 Uhr) und zwei am Nachmittag (von 16 bis 17 Uhr). Sie werden dafür Ende Jahr mit einem grosszügigen Helferessen belohnt. Stellvertretend seien jene beiden erwähnt, die die meiste Zeit, bei jedem Wetter – ob Hudel oder Sonnenschein – frühmorgens pünktlich auf dem Platz standen, Stromleitungen verlegt, Absperrgitter aufgestellt und den Marktstand des Quartiervereins aufgebaut haben. Ihr zügiger Arbeitsstil war legendär. Die pensionierte PUK-Angestellte

Marianne Bachmann

und der Baukoordinator bei der städtischen Wasserversorgung

Roman Burger

sagen: «Uns hat die Arbeit für den BrupbiMärt enorm Spass gemacht!» Am Helferessen vor zwei Wochen fügte der linke Gewerkschafter noch augenzwinkernd hinzu: «Dass ich mal mit einem SVP-Stadtratskandidaten gemeinsam Transparente aufhänge – das  hätte ich mir vor einem Jahr auch nicht gedacht.»Roman, Marianne und allen anderen über ein Dutzend Mithelfenden sagen Quartierverein und Marktfahrende herzlich Dankeschön. Was wäre der BrupbiMärt ohne eure Hilfe! Wer sich für Helfereinsätze (mindestens 4 mal im Jahr) oder für eine Mitarbeit in der Trägerschaft (1 Sitzung pro Monat) interessiert, möge sich bitte direkt bei Trägerschaftspräsident Roland Scheck 

melden

.

Neue Website des BrubpiMärt

Neue Website des BrubpiMärt

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