Schmiede Wiedikon, Projekt Neugestaltung Birmensdorferstrasse
Was bringt die Neugestaltung der Schmied Wiedikon?
- Allgemeine Lage
- Was ist möglich?
- Warum soll man die Verkehrsführung ändern?
- Was bringt es der Bevölkerung?
- Was sind für Gefahren?
Allgemeine Lage
Verkehrsknotenpunkt schlechthin. Aus dem Süden kommt der Verkehrsfluss vom Sihltal und rechter Seeseite und fliesst durch die Birmensorferstrasse in die Richtung Triemli und über die Ämtler- Gutstrasse nach Albisrieden oder Altstetten. Oder über die Zurlindenstrasse in die anschliessenden Quartierstrassen. Dazu kommt der ÖV mit der Tramlinie 9/14, VBZ Bussen 33/67 sowie neu die Postautokurse Nr.215 /220 / 245 / 335 und 350
Was ist möglich?
Sinnvoller wäre, wenn man die Buslinie 67 bis an den Bahnhof Wiedikon führen würde, dort könnte ein Wenden sicherlich mit geringerem Aufwand als an der Schmiede Wiedikon realisiert werden. Beim Bahnhof Wiedikon bestehen auch weitere Umsteigebeziehungen zur S-Bahn.
Die neue Lösung bei der Busshaltestelle 33, einen statt zwei Fussgängerübergänge mit Insel, Kehlhof- Bühlstrasse kann ja trotzdem realisiert werden. Das macht Sinn.
Warum soll man die Verkehrsführung ändern?
Wie sie es wenden und drehen, dieser Platz kann nie optimal umgestaltet werden, das sei einmal deutlich gesagt. Die Planungslösung belastet die Wohnbevölkerung durch Mehr- und Schleichverkehr. Nur die bisherige Verkehrsführung belastet die Quartierbevölkerung am wenigsten.
Was bringt es der Bevölkerung?
Noch eindringlicher muss man sagen, dass die Stadt Zürich mit der neuen Planung die schlechteste Variante gewählt hat. Indem Sie den Verkehr durch die Zurlinden- Zweierstrasse um das Amtshaus zwängt. Das sind nach städtischen Angaben neu, 10‘000 statt 4‘000 Fahrzeuge, die zusätzlich über eine Lichtsignalanlage geführt werden. Dazu kommt, dass die neue Verkehrsführung an Wohnungen und einem Altersheim vorbeiführt, wo mit dem Zusatzkredit Schallschutzmassnahmen eingebaut werden müssen. Der beste Beweis, dass sich die Situation verschlechtert.
Was sind für Gefahren?
Sicherheitstechnisch wird das überqueren der Schmied Wiedikon für den Fussgänger extrem heikel, weil zwischen der Tramhaltestelle und dem Restaurant Falcone nach wie vor eine gemischte Zone bleibt und somit weiterhin Individualverkehr und Fussgängerverkehr sich in diesem Bereich treffen, wo sicherheitstechnisch keine klaren Grenzen bestehen, auch rechtlich nicht.
Es ist auf dem Plan unklar, wie und wo sich der Individualverkehr in der gemischten Zone fahren darf.
Klar ist nur eins: Ein kurzes Stück, ab Züri WC bis an die Zweierstrasse (30 Meter) ist nur vom motorisierten Individualverkehr befreit. Für ein solch kurzes Stück lohnt sich eine Tram-Trasseeverschiebung in diesem Ausmasse nicht.
Ernst Hänzi
persönliche Meinung
Quartiervereins Wiedikon
Der Präsident